Künstlerin aus Berlin





Angesagter Affe"Astrid Bathes Malerei zeichnet in erster Linie der Kontrast von abstrakten und gegenständlichen Bildelementen aus, die in einem zunächst chaotischen Zusammenhang zu stehen scheinen und sich erst nach und nach erschließen lassen. Allen Arbeiten gemeinsam ist eine starke Farbigkeit und ein gewisses surreal anmutendes Element.

Die frühen Arbeiten prägt eine Bildsprache, die bühnenhaft-geheimnisvoll wirkt, epische Themen behandelt - transportiert in einer schweren, barocken Farbigkeit. Dennoch handelt es sich (sowohl bei den frühen, wie auch bei den aktuellen Arbeiten) stets um assoziative, aus dem Augenblick geborene Kompositionen - ein Farbfleck inspiriert sie vielleich zu einer Figur, einem Gesicht, das sie spontan ausarbeitet und das dann dem Bildgeschehen zugefügt wird. Bei Astrid Bathe kreuzen sich verschiedene Einflüsse und Anregungen. Es entstehen Bilder, in denen Richtung oder Reihenfolge nicht vorgegeben sind und deren ganzer Reichtum sich bisweilen erst im zweiten oder dritten Blick ganz erschließt.

Ihre Werke strahlen Lust an der Malerei und eine sehr große Energie aus. Es ist mitunter, wie ein symphonisches Bilderrauschen, ohne Anfang und Ende, aber mit Höhen und Tiefen, durchlässig oder dicht, festlich oder verspielt. Wer sich darauf einlässt, erlebt das Abenteuer des Sehens. Es ist Astrid Bathe gelungen, inmitten ihrer Begeisterung für die unterschiedlichsten künstlerischen Positionen einen eigenständigen Standpunkt zu entwickeln und ich bin mir sicher, dass wir auch zukünftig noch viele aufregende Bilder von ihr sehen werden. Ich wünsche ihrer energiegeladenen Malerei von ganzem Herzen viel Erfolg!"

Andreas Amrhein
im November 2011